Wer über das eigene Lebensende, Sterben und den Tod nachdenkt, wünscht sich auf die ein oder andere Weise ein würdevolles Ende. Viele verstehen darunter ein schmerzfreies Sterben im Kreis der Familie, vielleicht ein "einfaches Umfallen" und zunehmend auch mit assistiertem Suizid. Würdesvolles Sterben? Das Verständnis davon, was erfüllt sein muss, damit ein würdevolles Lebensende gelingt, unterscheidet sich aber von Mensch zu Mensch.
Anhand von Praxisbeispielen wird André Böhning über verschiedene Sichtweisen auf die Würde am Lebensende berichten. Würde führt das zutiefst Menschliche der eigenen Lebensgeschichte und -erfahrungen vor Augen, gepaart mit gesellschaftlichen Prägungen und dem Zeitgeist. Doch genau daraus ergeben sich immer wieder Spannungsfelder und Herausforderungen, die eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende lohnenswert erscheinen lassen, um dem Thema etwas von seiner Schwere zu nehmen.
Zur Person: André Böhning, Dr. theol., System. Therapeut u. Supervisor, Psychoonkologe am Kantonsspital Winterthur.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Hier ist der Flyer:
Bericht Südkurier 10.04.2026
Bericht Südkurier 16.06.2026